zur Unwirksamkeit verschwand, so war doch dieses mehrauf die Unentschlossenheil ihres Odern zu schreiben, undbald erschien sie nach dem Schlummer mit neuen Kräftender Erhohlung.
Alle Parteyen strebten nach Vergrößerung ihresUmfangs, nach Erweiterung ihrer Macht, nach Grün.düng ihres Ansehens, Die ligujstischen Sekten nahmeneine Religion zum Vorwande, die den Staat der Anar-chie Preis giebt, und die Royalisthugonottischen die Er-Haltung eines Staars zum Zweck, der die Religion schätzt,und die Freyheit der Gewissen ehrt. Ihre Mittelwaren so verschieden , als das Interesse, das die Ober-häupter und die Glieder derselben belebte. — Die Li-Juisiischen neutralisieren sich bald mit der kleinsten Dauerihrer Partey, und ihreExistcnz verlor sich in ihrer Macht;hie Royalistischen sonderten ihre unreine Masse ab, undschufen sich eine festere Sicherheit. Die Liguistcn pro-fauirtcn ihren Bund durch die auswärtige Hülfe, wo-von sie parasitisch lebten; die Royalisten verlangten nurUnterstützung für ihren bekannten Zweck, ohne Absicht,diejenigen zu brandschatzen, die sie unterstützten. —Wenn der Eifer jener ganz allein dem sinnlichen, so warder Elfer dieser einem reinern Vernunftinkeresse entlehnt.
Die auswärtigen Bundesgenossen der Ligue trugenden nehmlichen Charakter; nur daß der Herzog von Sa-Voycn, der sein Gebiet zu erweirern, und der Papst,der seine geistliche Macht zu vergrößern trachtete, un-wissend für den schlauen Philipp arbeiteten, der vonFrankreichs Untergang entweder leben, oder die bestenProvinzen an seinen Thron binden wollte.
Weder