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spornte sein Pferd, und ritt in die Stadt. — Balddarauf fiel Noyon im Angesichke Mayennens. — Sobefestigte Heinrich seine äußere Sicherheit durch Siege,und so konnte er mit unverwandtem Auge den Gang derpolitischen Machinationen verfolgen.
Seine in zwey Parteyen, in die Hugonottische undkatholische getheilte Armee, fand an seinem Charakterzu viel Haltung, um ihre Ängstlichkeiten zur lautenEmpörungssprache und zum Dienstungehorsam gedeihenzu lassen. — Mit gleicher Liebe umfaßte er alle seineTruppen, wie seine Kinder, und zu sehr Menschen,freund, um den Werth des rechtschaffenen Mannes nachseiner äußern Glaubensformel zu würdigen, schmälerteund erhob er nie die Rechte des einen auf Kosten des an-dern Theils. Als Hngonokt waren ihm die Begriffe derKatholiken heilig, womit ihre Beruhigung unzertrenn-lich zusammen hing. — Fern von aller Schüchternheitund Heucheley sprach er laut und entschlossen gegen alleUnterdrückung, aber nie vergaß er die Ehrfurcht, die erdem Charakter des Menschen und der Würde gesellschaft-licher Einrichtungen schuldig war. Oft von Katholikenunter der Larve des Diensteifers, des Wohlwollens undder Freundschaft getauscht, noch öfter durch die Jesui-ten von seinen besten Unternehmungen weggeschleudcrt,von einer- unerbittlichen Kirche verfolgt, hatte er nie denGlauben an die Menschheit aufgegeben. Sully machteihm oft im Nahmen der übrigen Hugenotten bittereVorwürfe; aber sie wurden jederzeit vom ihm kalt, miteinem: „wir wollen zu einer andern Zeit davon reden,„ wenn Euer Blut weniger in Wallung ist," erwiedert. —
Auf