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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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„die es an ihrer Pflicht in dieser Gelegenheit fehlen las-„sen. — Kraft meiner Machtvollkommenheit erkläre„ ich sie hierdurch des Genusses aller ihrer Rechte und„Freyheiten verlustig."

So sprach der König mit den Vourbonitcn und mitden Katholiken seiner Partey, und keiner wagte es, ihmzu widersprechen, ohne zugleich fein Vaterland, seineFreyheit, und seine Rechte zu verrathen. — Die ernsteund feyerliche Wiederholung seines Versprechens, vcr»bunden nut der Hoffnung seines Ruckkehrs zum katholi-schen Glauben, besänftigte das gcaugstigre Gewissenmancher Katholiken; allein je mehr er sich ihnen näherte,desto mehr entfernte er das Vertrauen der Hugvnotten.Lange hatten sie ihn mit ängstlicher Sorgfalt bewacht,Mit Zweifeln an seiner Anhänglichkeit gemartert, mitBitten und Vorstellungen bestürmt; sie hatten selbst diemächtige Königin Elisabeth und die Deutschen Fürstenauf die Möglichkeit seiner Rückkehr zum katholischenGlauben aufmerksam gemacht, und so die Hülfe zufeiner Rettung beschleunigt; und jetzt in diesem entschei-denden Augenblick, wo die Partey der Drittlcr in sei-nem angeblichen Widerwillen gegen die Bekehrung Wur-zel faßte, wo er selbst dem Ungestüm dieser und derandern Parteyen nachzugeben schien, verlangten sie einehinlängliche Probe seiner ungeänderten Gesinnungen. —Heinrich gab sie ihnen mit dem glänzendsten Triumpheüber die Machinationen der Drittler, und mit der un«Verrückten Konsequenz seines Charakters, seiner ehemah-ligen und gegenwärtigen Versprechungen,

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