In der nehmlichen Versammlung, worin er dirpäpstliche Intrigue in ihrer Blöße aufgedeckt hatte, undunter den Augen des Anführers der Partey der Drittlcrund ihrer Mitverschwornen trat er auf, und drang mit einerkraftvollen Herzenssprache auf Bewilligung eines Edikts,das den Protestanten ihren freyen Gottesdienst und dieAusübung ihrer Religion wieder gestatten sollte. „ Nie«„mandm unter Ihnen, meine Herren," so sprach er, ineiner Fälle strömender Empfindung, „kann unbekannt„seyn, in welches unabsehbare Unglück uns die Aufhe-„ bung des Religionsfriedens im Jahr ein tausend fünf,, hundert sieben und siebzig versenkte. — Noch raucht„das Blut, das für den Widerruf desselben vergossen„wurde. — Die Urheber dieser Unruhen leben noch,„und die nehmlichen, die heute das Herz von Frank»„reich zerreißen, waren diejenigen, die meine» Vorfah-„ rer zur Vernichtung dieses Friedens zwangen — und„eben diese, welche die Protestanten vernichten wollten,„waren es, die sich mit ihnen vereinigen, die mit ihnen„Frieden schließen mußten. — Hierdurch wurde der„ Staat noch von seinem Untergänge gerettet; nie machte„man seit der Zeit einen Waffenstillstand, als um zu„ dem Ziele dieser so lange gewünschten Vereinigung end.„lich zu gelangen; einer Vereinigung, die durch ihre-„ Folge ihren Werth und ihre Vortheile hinlänglich be«„ wiesen hat; aber dennoch hat man keinen einzigen der-jenigen Schlüsse, die gegen meine Person, und gegen„dieMeinigen ergangen sind, zurückgenommen. Die„ allgemeine Meinung allein hat sie verworfen, und ver-alten lassen; würden sie zu Gesetzen, und mir der gesetz-lichen Kraft gestampelt worden seyn, so hakte ich mei-
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