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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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reformirten Religion vorgeschrieben, und im Falle derNichtbefolgung ihm mit Zurücknehnrung ihrer Truppenaus seinem Dienste, und mit der Anerkennung eines ge-setzten Königs ihrer Religion gedroht; noch lauter klag-ten ihn die Protestanten einer Verratherey an ihrem Eiferan, wenn der König sie durch Erfüllung dieser Bedin-gungen in die Hände der blutschnaubenden Papstler,und in die grausen Scenen der Vartholomaus-Nachtzurückführen würde. — Sein leisester und arglosesterSchritt setzte sie in Schrecken; und die Erinnerung andie Vergangenheit hatte ihnen den gegenwärtigen Zu-stand einer peinigenden Ungewißheit, wo die Wage nochgleich war, liebenswürdig gemacht. — Alle dieseAengstlichkeiten, Vorwürfe, Fragen, Bitten, wurdendem König in dem Moment vorgetragen, wo die Katho-liken und der Herr von O dafür gesorgt hatten, es demKönige am Gelde, mithin auch an der Zuverlässigkeitfeines Versprechens fehlen zu lassen. Ihm blieb in demverworrenen Labyrinthe der verschiedenen Parteyen seinerArmee nichts übrig, als einem öffentlichen Bruch zuvorzukommen, oder ihn bey unabwendbarer Nothwendig,keil bis auf eine weniger gefährliche Zeit zu verschie-ben; aber die Mittel dazu konnte ihm die Beweglichkeitdes Charakters seiner Armee nicht sichern, und so nahmer zum Nachgeben und zur Schonung seine Zuflucht. —Palliative, die seinen Handlungen und seinen Angele-genheiten die nöthige Konsequenz und Ordnung raub-ten, und die den gesunden Theil durch den kranken zer-störten.

Auch die fremden Truppen waren bloße Maschinenvon dem ersten Stoß getrieben. „Wollt ihr," fragt

Hein-