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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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417
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„einer Krone nicht das selige Vergnügen gewahren, diL„das Her; der Franzosen von ihrem Könige kehrt; nur„dieses soll das Ziel meiner Eroberungen, mir dieses„ der Lohn meiner Aufopferungen seyn; und würde nicht,mein Dank für diese Hülfe grenzenlos oder starker, als„meine Kräfte seyn müssen? Jede Belohnung, die ich„ meinen Beförderern gäbe, ist dcts rechtmäßige Güt mei-„ncr Unterthänen."

Fürchterlicher noch wurde seine Ahnutig für die Zu-kunft durch das Anerbieten Spaniens, das nicht nurseine Truppen zurück zu ziehen, sondern auch sie ihm ge-gen die Ligue zu borgen, kurz, ihn auf den Thron zu he-den, und darauf zu erhalten Versprach, wenn ek feinenAnsprüchen auf Bourgdgne und Bretagne gänzlich undauf ewig entsagte - ein Anerbieten, däs von Seitendes mächtigen Anerbietens, und von Seiten seines In-halts, viel glänzendes hatte, welches das Glück einessonst ganz Verlornen Staats gegen den Verlust zweyerProvinzen eintauschte, und das mit Beyspielen aus derGeschichte unterstützt, ihn über alleBedenklichkeiren hin-aus setzen mußte; allein den unversöhnlichen Haß gegenSpaniens heillose Politik; das gerechte Mißtrauen ausdie Aufrichtigkeit der Gesinnungen, waren Gründe ge-nug, in dem Antrage eine List zu vermuthen, die sichendlich mit der wiederholten Zudringlichkeit dahin auf-löste, daß der Religionskrieg in einen allgemeinen Krieggegen einen Derräther gespielt werden, und der Eiferder Katholiken und Protestanten für ihre Religion, sichder Liebe für ihr Vaterland, gegen einen treulosen König,und in dem Französischen Nationalstolz begegntn soll-

d. Vierte, r. Th, D ö tkN