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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Dennoch und unter der ausdrücklichen Beschießung :Laß man auf keine Drohung, auf keine Vorstelluna einesKetzers weder mittelbar noch unmittelbar Rücksicht nehmenwollte, eröffnete sich die Versammlung zu Paris mit demAnfange des Jahres ein tausend fünf hundert und drey undneunzig. Ihre ersten Sitzungen waren weder zahlreichnoch glänzend. — Die Streitigkeiten über den Ver-sammlungsort hatten die Parteyen zu lange entzwcyet,um sich zur bestimmten Zeit und mit der sichern Erwar-sung eines glücklichen Erfolgs einzvsindcn. — Selbsthie Sorbonne ( die verkappte Rotte der ^echzehner) hatteihre Entscheidung über Navarra's und der KatholikenErklärung zu lange hingehalten, bis sie denn endlichhjcselbe für abgeschmackt, ketzerisch, schismakifch, gott-los und aufrührisch gegen die Kirche erkannte, EineHeringe Anzahl des Adels, eine größere von Prälaten,pnd eine beträchtliche vorn dritten Stande — alleMayennens Geschöpfe, oder Söldlinge des Königs vonSpanien, machten anfänglich das Ganze aus. Der Kö-pig Philipp rechnete auf die Krone für seine Tochter;sein Preis war ihm zu theuer, und eine mächtige Armeesollte seine Absichten unterstützen. — Alles kam ihmzur Beruhigung seiner gespannten Hoffnung entgegen.Der Herzog von Mayenne war durch die geheimen Gängeverwirrt, und so überrascht, daß ihn seine sonst ge-wöhnliche Gegenwart des Geistes verließ. — Der Fa-yatismus, der Eigennutz, die Rache und die Zwietrachthatten Alle so geblendet, daß die meisten Deputieren un-vorbereitet, aber mit dem vollen Vertrauen auf die Be-friedigung aller ihrer Wünsche erschienen. Der SpanischeGesandte, der verschlagene Herzog von Zeria, auf jede«

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