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„Wie gern gäbe ich mein Leben däfär hin! Die Der-„sammlung, die meine Feinde nach Paris ausgefchrie-„ den haben, ist mein politischer Tod, Frankreichs Un-„ tergang. " Und wirklich sollte dieses seyn.
Der Herzog von Mayenne forderte alle Katholikenin Heinrichs Heere und Bündniß zur Absenkung der De-putirten auf. Mit dem Versprechen der ungestörtestenSicherheit verband er die Drohung, daß sie im Falleder Weigerung für alle Folgen verantwortlich seyn, undals Ruhestörer und Aufrührer betrachtet werden wür-den; „nie werden wir," so erklärten sich die Katholikenmehr aus Furcht als aus Ueberzeugung, „zu einer Ver-„sammlung erscheinen, wo man uns den Genuß unserer„Religions--und unserer politischen Freyheit, die wir„unserm Könige verdanken, zum Verbrechen machen,„wo man uns wehrlos der Wuth, und unser Vaterland„dem Raube der Spanier Preis geben will; gern wär-„ den wir zu jeder freundschaftlichen Beylegung der Ir-rungen, die das Reich zerrütten, die Hand bieten, und„an jedem beliebigen Ort durch Deputirte erscheinen,„aber eine Versammlung der Stande, ohne Einwilli-„gung des Königs, als des rechtmäßigsten Oberhaupts,„können und dürfen wir nicht anerkennen; die Gefahr„ des Staats und der Religion haben also alle jene zu„verantworten, die sich mit Spanien gegen dieselbe ver-„ bunden haben." — „ Eine reichsständische Versamm-lung der Art," setzte Heinrich hinzu, „ist ein Angriff„ auf die heiligsten Gesetze der Monarchie; ich erkläre sie„als null und nichtig, und jeden Abgeordneten, als„ einen Majestätsverbrecher."
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