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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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„Allgemeinen aus einander, und stieg dann aufFrartk-„ reichs Lage, auf seine Parteyen, und auf das Verhalt,„niß des Königs herab. — Meine Schüchternheit„schwand nach und nach, tiefer blickte ich in das un«

„ durchdringliche Dunkel und Chaos eines so vcrwickel,

„ ten Systems des Eigennutzes, und nun versuchte ich„erst eine Zukunft zu prüfen, die überall die fürchterlich,„sten Abgründe zeigte. — Frankreichs schaudervolles„Schicksal machte mich ernsthaft. Hier drohte in der„gleich stark bewaffneten Macht beyder Religionspar,„teyen eine Verewigung des Kriegs; dort stand ein Kö-„nig, mit den gerechtesten Anshrüchen auf ein ungestör-tes Glück des Lebens zu den grauelvoüsten Scenen„des Krieges seit seiner frühesten Jugend fortgerissen,„ohne nur je das Vergnügen derRuhe gekostet zu haben,„und vielleicht noch zu größern Beschwerden und Leiden„aufbewahrt; die ganze Partey der Rcformirten lief mit„ ihrem Wunsche nach Frieden Gefahr die Schlachtopfer„der Politik zu werden, und unter die zermalmenden„Füße ihrer Feinde zu fallen; rasch konnte es in der„Ungewißheit des Schicksals der Waffen, und in der„Furcht eines Augenblicks, der schnell das Leben des„Königs enden konnte, vielleicht auch durch Uebcreilung„meines Raths dahin kommen, daß Frankreich eine„Beute Spaniens und aller feiner Nachbaren, oder von„tausend kleinen Tyrannen zerrissen in einem Augenblicke„den Ruhm seines Nahmens, den Glanz seiner Monar-„chie und der Erbfolge seiner Könige verlöre; die Ge«„fahren im Kriege, die Schlingen in Frieden bestürmte»„meine Seele; aber Unentschlogenheit war das gefäh»„Uchste. — Die Trennung des Konvents mußte unsere

„erste