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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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zur Ausstattung mit, daß er den nehmlichen Rechtender übrigen Herzoge gleichgesetzt wurde.

Nicht sowohl die Wiedereinnähme von Amiens, alsdie Erlöschung der Ligue, die mit dem Herzoge vonMer.coeur zu Grabe ging, und die anscheinende Möglichkeitunter dem Gebäude seines Ehrgeitzes begraben zu wer.den, und den gänzlichen Verfall seiner Staaten noch amRande seines Grabes zu überleben, warf den KönigPhilipp mit einem schaudervollen Ernste auf sich selbstzurück: „ich habe," sagte er selbst in einem Memoire, * )„fünfund fünfzig Millionen neun hundert und vierzig„ tausend Dukaten ohne Nutzen verschwendet, und habe„ bloß mit diesem hohen Preis die Krone von Portugall„erkauft, die mir jeder Zufall so leicht, als die Hoff.„nung auf Frankreich rauben kann." Der Eroberervon Peru und Mexiko mußte kurz vor seinem Hinfchei.den durch Geistliche Haus für Haus Beysteuer in seinenSraaten einsammeln lassen. Seine treulose Politik, dieSpione in den Kabinettern der Europäischen Höfe besol.dete, und seine ehrgeitzigen Kriege, die seinen Nahmenin der dankbarsten Geschichte ewig brandmarken werden,erschöpften seine Kassen; der kreditlose König konnte nichteinmahl die Interessen der Staatsschulden, die sich aufhundert und vierzig Millionen belaufen haben sollen,mehr bezahlen. Seine unumschränkte Macht zersplittertean den Bettlern (Geusen) der Niederlande. — DaSGlück hob seinen grenzenlosen Ehrgeitz beynahe bis zur

Allein.

*) Das de Thon anführt.