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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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504
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Alftingewalt (zur Diktatur) von Europa, um seine»Fall desto schrechlicher zu machen; und ihn auf dem Tod-Perre mir dem Gefühle seiner gesunkenen Größe zu bestür»wen. Lein hohes Alter und seine geschwächte Gesund.Heu verkündigten ihm seine heran nahende Auflösung, undsedrickbar war chm der Fluch seines so geliebten Sohnes,rv?nn er auf ihn einen so gefährlichen Krieg vererben,Wenn er seine Unerfahrenheil dem so überlegenen GeniuSHeinricks des Vierten, hingeben, und zum Gespötte sei.ner ehemahls zik-ernden Nachkuren und Unterthanenwerden lassen sollte,

Frieden wünschte auch Heinrich, und sein Staatbedurfte nach so langen stürmen endlich der Ruhe, wenner Nickt ganz an seinen Wunden verbluten sollte. „Meine„Finanzen sind erschöpft; dem Ackerbau fehlt es an„Händen, den Künsten an Unterstützung, meinem Kö»„nigreiche an Zeit zur Erhohlung, ich muß Frieden;„aber mein Worr Verbinder mich, ihn nicht einseitig,„ohne den Marh meiner Bundesgenossen zu schließen;'*so entschuldigte sich Heinrich bey der Königin Elisabeth,und bey den Generalstgqten durch seine Gesandten, diezugleich mit päpstlicher Vermittelung den Auftrag hat-Ixn, ihre besondern Wünsche zu befriedigen.

Die Unterhandlungen, durch die Einnahme vonAmiens unterbrochen, wurden also nach der Wieder»«roberung dieser Stadr von neuem angeknüpft, undendlich der Friede zu Vervins in der Pikardie selbst ge-schlossen, *) woran auch der Herzog von Lavoyen Theil

nahm

*) den 6 , Junlus und r?. Julius