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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Europa hatte ihn belehrt, daß es sich von den unfrucht-baren Gegenden weghebt, und durch eine Art natürli-cher Abhängigkeit über die Lander ergießt, die derAckerbau befruchtet. ^— Nach dieser Idee, welche diegroße Lehrtafel für den Handlungsausschuß seyn sollte,fügte sich die Manufakturindustrie (die Wollmanufak«turen ausgenommen, d e die Schafzucht vermehren,und den Acker düngen) von sich selbst in den zweytenRang der Quellen zu den Staatsreichthümern, undso formte sich nach und nach seine Regie nach dieserSpekulation.

Heinrichs Hang und Vorliebe zu der glänzendenManufakturgcschafrigkeit ließen Süllys landwirthschaft-liches System nicht zu feinem reifen Gedeihen kommen,und dieser Kampf der Frugalitat und Ueppigkeit, derBegünstigung des Landmannes und des Eifers für diestädtische Industrie nahmen Süllys Ideen die rauheHarte, und Heinrichs Entwürfen die flüchtige Leichtig-keit; vielleicht hat dieser Kontrast der Charaktere, derdas Land nicht auf Kosten der Stadt, und diese nichtauf Kosten des Landes erhob, Frankreich wo nichtganz allein gerettet, doch zu seinem blühenden Zustanddas Meiste beygetragen.

So sorgte Sülly, so Heinrich für die Land- undStaatswirthschaft, so entsprang durch ihre Berührungaus diesem Felsen jenes helle Wasser, das von dempolitischen Tode rettete — aber nicht zufrieden dieseSraatsreichthümcr geschaffen zu haben, bemühete sichHeinrich mit der höchsten Selbstveriaugnung und SüllyOo 2 mit