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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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mit dem entschlossensten Muthe für ihre Erkaltung, fürihre Dauer, und für ihre lange und allgemeine Be-glückung zu wachen.

Der König von Unterthanen, die jeden Sonntagihr Huhn im Topfe haben sollten, fühlte kaum seineErhohlung, als er dem Landmanne die Rückstände vondreyßig Millionen nachließ, als er die gewöhnlichenAbgaben um drey Millionen verminderte, als er dieAbgaben selbst nach einem festen Systeme bestimmte.Diese Freygebigkeit war auf die Voraussetzung ge-haltet, den Verlust durch steigende Kultur und Be-völkerung, und durch den Gewinn der Regelmäßiakeitin den Finanzen zu ersetzen, er lebte wirklich noch solange, um von der Wohlthätigkeit seiner Entwürfedurch Erfahrung zum Theil überzeugt zu werden.

Vor Süllys Ackerbausystem, worauf das trag.harr Erdreich, nicht die Arbeit die Quelle der KränzenWar, schwanden alle willkührlichen Abgaben. In denBüchern seiner Memoires sind die^ Thatsachen aufge-stellt, die ihn zu dem Ruhm (erster und großer Lehrerder Finanzen in Europa) berechtigen.

Heinrich wünschte alle Abgaben nach einem durchdas dringendste Bedürfniß des Staats in Proportiondes Vermögens allein bestimmten, nicht willkührlichangenommenen Maßstabe regeln, die Art ihrer Erhe-bung nach der bequemsten Zeit und auf eine für denkontribuirendrn am wenigsten drückende Art einrichten,das Erhoben? unmittelbar in die Schatzkammer liefern,aus dieser die dringendsten Bedürfnisse unmittelbar

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