XVIII Vorrede,
dürfte vielleicht Menschen nicht vergnügen, denen jedeStadrklätfcherey wichtiger ist als die Geschichte allervergangenen Jahrhunderte; denn zehn, zwanzig Jahrein solchen Gesinnungen verlebt, und in der Veracht-ung alles dessen, was die Seele erhebt, ziehen end»lich einen Callus über sie, der jedem bessern Gedan-ken , jeder edlem Beschäftigung ein für allemal denRiegel schiebt. Bey vielen aber, die sich noch nichtganz dieser dumpfen Trägheit ergeben haben, dürftesie ein kräftiges Gegenmittel gegen die Weichlichkeitdes Geistes und Herzens werden, die hie und daeine Folge der schwärmerischen Schwelgerey einertnißgeieiteten, alles Jmresse und Gefühl für Politik,Religion und Wissenschaften ersiikenden Empfind-samkeit gewesen; und die Liebe zu vernünftigerFreyheit, die wahrhaft aufgeklarte Philosophie überdie ersten Emndsäze der menschlichen Gesellschaft,die tiefe Verehrung für ihre uralch Perfaffimg, undgfle die göttlichen und menschlichen Einrichtungen, die
seit