Band 
Erster Band
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Macht derKrone überdas erobert«Land.

2 Uebersicht des politischen

besten Artikel des großen Freyhcitsbriefes, für wel-che so viele Normannen im Parlamente stritten, undauf dem Schlachtfeld starben (*), waren blos Kopienvon Gefezen, wie sie etwa ein Sächsischer Fürst odereine große Sächsische Rcichsversammlung gegeben.

Bei der Invasion der Normannen vcrlohrcn ^die Unterthanen Wilhelms selbst als Besiegte ihreFreiheit nicht: ein Fall, welcher sonst bei denmeisten Nationen der Freyheit der Eroberer eben 'so nachtheilig als der der Eroberten zu seyn pflegt.Dieser Fürst und sein unmittelbarer Nachfolgerregierten zwar durchs Schwcrdt, weil sie eine Er- ^oberung zu behaupten hatten, und oft traten sie ^beide, die Sachsen und Normannen zu ihren Füs- ^scn: denn in jeder dieser Nationen glühte ein wech-selseitiger Haß und Argwohn, und sie fürchteteneinander mehr als selbst den Gewalthaber. Aber !einzeln bemühten sie sich beide, die Macht dieserPrinzen durch Aufruhren zu schwächen, deren un-glüklicher Ausgang mehr die Schwäche der Unter-nehmer als ihre Unterwerfung unter den Willendes Gebieters an den Tag legte. Vereinigt er-langten sie endlich im Parlament von eben dem jMonarchen, der das Königreich erobert, eine De-claration ihrer gemeinschaftlichen Freyheilen. (**)

Da

(*) Lyttelton, Vol. i. und die daselbst angeführtenSchriftsteller, t'*) U»a,