4 Uebersicht des politischen
Wodurchsie bewirktworden.
Die Zwischcnrciche denüzte das Volk, um sichwährend denselben Schuzwehren zur Vertheidigungseiner Macht zu errichten. Die Verwiliigungen,welche während der Regierung Heinrichs des Er-sten, der eine bestrittene Erbfolge zu behauptenHatte, von der Krone erhalten wurden, wurdenunter Stephan, Johann, Heinrich i v. und Ri-chard III., die in gleicher Lage waren, immermehr ausgedehnt.
Auch die innern Zwiftigkeiten in den königli-chen Familien wurden zu diesem Zwek benüzt,hauptsächlich die, welche zwischen Heinrich demErsten und seinem Bruder, dem Herzog von derNormandie, und zwischen Edward II. und seinerFamilie vorfielen. Doch wurden die Absichten desPrinzen Johann gegen Richard!. nicht unter-stüzt, denn die Nation verehrte und bedauerte dasUnglük eines Helden, der den Ruhm des Engli-schen Namens fast über den ganzen bekannte«Erdkreis verbreitete.
Im Lauf von sieben Jahrhunderten sielen nurvier Minderjährigkeiten in der Engländisichen Re-gierung vor, denn Edwards ' . feine war zukurz, um hier in Betrachtung zu kommen. Dochwurde die Gelegenheit, da Heinrich ll>., Ri-chard H., Heinrich iv. und Edward VI. aufden Thron kamen, mit einer Gierigkeit ergriffen,
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