Band 
Erster Band
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8c, Übersicht der Bestebenheitett

Vermögen und Freyheit sich in einen Winkel derErde zu flüchten, der vom vorigen Siz ihrerFreyheit beynahe um die Hälfte unserer Kugel ent-fernt ist. (*) Die Tugend des Prinzen gewanndie Liebe des Englischen Volkes; die Drangsaleder Holländer, Mitleiden für sie, und die ungleicheMacht der kriegführenden Partheyen, crwektcn seineganze Großmuth; ein Bündniß mit Frankreicherneuerte den alten und entflammte einen neuenWiderwillen. Diese Zeit zeigt eines der merkwür-digsten Schauspiele in der Geschichte des mensch-lichen Geschlechtes: Zwo der edelsten Nationenstiessen sich wechselseitig den Dolch in die Brustund beweinten die Wunden, die sie sich gaben. Alsdie Holländischen Gesandten ankamen, um vonKarl» den Frieden zu erbitten, folgte das EnglischeVolk mit Thränen ihrer Kutsche nacp, und derHof war genöthigt, sie nach Hamptoncourt zubeicheiden und den Augen des Volkes zu entziehen:

eine

(') Ein edler Entschluß, gleich dem der Phokäer, (He-rodotl., 162 — 167.), welche, nachdem sie eineschrekliche Rache von ihren Ueberwindern genom-men, ihr Vaterland verheert, und ibr gemeinesWesen nach Corsica und Marseille geflüchtet» Eineder schönsten Geschichte des Alterthums, die unsbelehrt, daß oft in den Äugen einer gerechter» Nach-welt der Ueberwundne ruhmwürdiger sey, als deri chlor durch Mermgcht siegende m-erwin-er. Mb»