Band 
Erster Band
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trieb endlich den Schecken aufs höchste, da seinMinister am kaiserlichen Hof erklärte, sein Herrsey entschlossen, die Holländer auszurotten, weilsie Kezer wären.

Angegriffen zu gleicher Zeit von den Armeendes Bischofs von Cöln, der Könige von Frank-ruch und England, und ihre bcyderseitigen Flot-ten, verlassen von Schweden, welches überdasversprach, in das deutsche Reich einzufallen, sobaldein Stand desselben etwas zur Rettung Hollandsunternehmen würde - lernten die Holländer, daßder Handelsflciß nichts vermag, wenn die Wafenrosten, und daß der Reichthum einen Erobererzwar reizen, nie aber zurüktreiben könne. Aufder Tugend eines Jünglings von zwey und zwan-zig Fahren beruhte das Sckiksal von vier Millio-nen frcngedohrner Männer. Karl bot ihm dieSouverainetat über einen Theil dieses Landes an,wenn er von dessen Vertheidigung abstehen woll-te — aber mit einer edeln Erhabenheit der Seeleschlug er sie aus, und als man ihm sagte: Alsowerde er sein Land unterjocht sehen müssen; ant-wortete er: „Niemals! denn ich will in seinem„lezten Graben sterben I" Gleicher Muth beseelte«uch seine Mitbürger; zweyhnnderttausend vonihnen rüsteten sich, wenn alle Hülfe aus wäre, mit

Vermögen

-wntb derHolländerii. des Prin-zen vonOra-nien.