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doch in seinen reichen Besitzungen, vielleicht eben da-rum, weil einestheils nur alter eheloser Adel darinnaufgenommen wird, und andern theils, was weitmehr Verdienst ist, seine Glieder nicht mehr mit Feuerund Schwerdt die römische Religion ausbreiten.
Die nordischen Völker, welchen auf diesem Wegedas Christenthum zugeführt werden sollte, hatten ver-schiedene Einbrüche der Tarrarcn erlitten, welche derAusbreitung desselben durchaus entgegen waren. Ih-re Horden brachen nicht nur durch Rußland, sie über-schwemmten auch einen Theil von s)olcn und Schle-sien. Zum Glücke waren ihre Einbrüche nur Streif-züge, und sie kehrten nach Raub und Plünderung wie-der in ihre Heimath zurück. Fataler für das Christen-thum hatten zu Ende des vierzehnten Jahrhundertsdie Siege des Chans Timur werden können, wenner im Laufe seines glänzenden Glückes nicht durch ei-nen plötzlichen Tod an fernern Unternehmungen gehin-dert worden wäre. Denn er rottete, wohin seineSchritte ihn leiteten, mit eben der Gewaltthätigkeitdas Christenthum aus, mit welcher in andern Länderndasselbe durch seine Bekennet eingeführt wurde.
In der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts gicngendlich auch das Wenige verloren, was von dem grie-chisch orientalischen Kaiserthum noch übrig war. Mu-hammed II. eroberte Lonsianrinopel, und machtedie prächtigen Tempel dieser Stadt zu Moscheen. -Ob-gleich feit dem neunten Jahrhunderte von Rom ge-trennt, haben die griechischen Christen bey aller Noth,die sie unter türkischer Herrschaft leiden, ihren katho-lischen Lehrbegriss doch ungleich reiner, als die römi-schen Christen, bis auf unsre Zeiten erhalten. So wiesich aber die Herrschaft der Araber am schwarzen Mee-re ausbreitete, verloren sie durch die Siege des Kö-niges Ferdinand von Lastilien dasjenige, was ihnenin Spanien noch übrig geblieben war. Wie sehr der-