Band 
Erster Band.
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Drittes Buch. izs

Platz verlasse,,. Becker entfloh nach dieser Anredeaus dem Königreiche, und warf sich in die Arme Ale-xanders III. der seinen rebellischen Geist noch unbän-diger machte.

Allerdings hätte der König, um Friede zu haben,nur auf demjenigen, was er gleich anfangs, um seineEhre zu retten, verfügt hatte, beharren dürfen. Erhätte nur auf dem gegebenen Verbote, keine päbstlicheBulle oder dergleichen römische Papiere einzuführen,und zu keinen Zeiten an den Pabst zu appellieren, un-erschrocken und standhaft halten dürfen. Allein so einmächtiger Monarch er in politischen Verhältnissen war,so sehr zitterte er doch vor der Macht seiner Geistlichkeit.Er befürchtete die schrecklichen Folgen einer Spaltung,und glaubte nicht geschwind genug sich mit seinem un-gehorsamen und aufrührerischen Erzbischofe aussöhnenzu können. Diese Aussöhnung entehrte den König ebenso sehr, als sie den unbändigen Prälaten übermüthigmachte. Nur zum Scheine hatte er sich dem Königeunterworfen, um von seinen ansehnlichen Einkünftenwieder Besitz nehmen zu können. Er reitzte durch täg-liche Kühnheiten den Monarchen so sehr, daß dieser einstin Gegenwart seiner Hofbedienten ausrief: « Wie un-glücklich bin ich, daß ich in meinem Königreiche voreinem einzigen Priester nicht Frieden haben kann! Istdenn niemand zu finden, der mich von einer solchenPlage befreyte « ? Augenblicklich entfernten sich vierRitter, welche diese Worte hörten, ohne WissendesKönigs, suchten den Erzbischof auf, und spaltetenihm an den Stufen des Altars, wohin er sich geflüch-tet , den Kopf entzwei)

Kein Königsmord hat je soviel Aufsehn erregt, alsdie Hinrichtung dieses Erzbischofes. Von allen Seitenwurde Alexander III. aufgefodert, den Tod desselbenzu rächen. »Eure Heiligkeit«, schrieb der Erzbischof vonScns an den Pabst, «sind über Völker und Königrci-