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Einleitung.
Und wir absolvieren jetzt alle diejenigen von ihren Sun-den, die wider euch in euerm eigenen Lande zu Feldeziehen. Und wir sagen euch im Namen Gottes, daßweder ihr, noch ein Erbe von euch, nach dieser Zeitgekrönt werden soll». Um alles, was pandulf demKönige hiemit angekündigt hatte, zu vollziehen, wur-den sogleich die thätigsten Anstalten geiroffcu. In-nozenz federte alle Bischöfe und Aebte aus Englandnach Rom auf eine lakerauischc Kirchenversammlung,verfluchte neuerdings den König, gab Philippen vonFrankreich Vollmacht, mit so vielem Volke, als eraufbringen könnte, England anzugreiffen, und kün-digte allen, die ihm folgen würden, Vergebung ihrerSünden an. Aber bald reucte es den Pabst, einemweltlichen Monarchen zur Eroberung eines Königreichsbehülflich zu seyn, da es für ihn weit vortheilhasterwäre, sich selbst jum Oberherrn von England zu ma-chen. Durch neue Unterhandlungen wurde also Jo-hann, der sich bereits vor Philipps Kriegsrüstungcnzu fürchten anfieng, bewogen, dasjenige, was ihmmit Waffengewalt geraubt werden sollte, frcywillig indie Hände des Obstes niederzulegen, und als ein Le-hen wieder zurückzunehmen. Aeusserst merkwürdig istdas Dokument dieser Abtrettung, und lautet, wie folgt:»Johann, von Gottes Gnaden König von England,grüßet alle Gläubigen Christi, die diesen offenen Briefansehen, in dem Herrn. Es sey euch Allen, Kraftdieses mit unserm Siegel besiegelten Briefes, bekannt,daß wir, nachdem wir Gott und unsere heilige Mutterdie Kirche in vielen Stücken beleidiget, eben darumder göttlichen Barmherzigkeit benöthiget gewesen. Undda wir kein anders Mittel gesellen, wodurch wir Gottund der Kirche eine hinlängliche Genugthuung leistenkönnten, es sey denn, daß wir uns selbst und unserKönigreich unterwürfen, wir auch bereit und willigsind, uns um deswillen zu demüthigen, der sich für