Band 
Erster Band.
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164
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164 Einleitung.

der sich den Namen Felix V. beylegte, ein neues Kir-chenhaupt.

Unter allen Kirchenversammlungen hätte die Baslervhnstreitig das meiste Gute für die christliche Welt be-wirkt , wenn nicht zum Unglücke die weltlichen Monar-chen der damaligen Zeit allzuschläfrig gewesen wären.Anstatt die weisen Reformazionsdekrete dieser Versamm-lung durch ihr Ansetzn zu unterstützen, liessen sichDeutschlands und Frankreichs Regenten, durch dieschlaue Politik des Aeneas Sylvius, überraschen,und vergaben in zweydeutigen Konkordaten dasjenigewieder, was sie durch den Muth und durch die Ein-sichten der zu Basel versammelten Vater bereits ge-wonnen hatten.

Siebentes Kapitel.

Geschichte der Dottmarik in diesem Zeiträume.

waldenser, wikiefiren und chussicen.

^as schon im zwölften Jahrhunderte hier und dahervorbrechende Licht der Aufklärung hätte zwar aller-dings seine Strahlen zuerst auf das Gebiet der Dog-matik werfen, und einen Gegenstand beleuchten sollen,welcher von undenklichen Zeiten her als die Hauptan-liegenheit des menschlichen Geschlechtes angesehen wur-de. Wein allzuviele Nebenumstande, die Verfassungder Hierarchie sowohl, als die ganze damalige Behand-lung der Wissenschaften, verursachten zum Theil, daßder dogmatische Lehrbegriff unter allen wissenschaftlichenGegenständen gerade die wenigste Beleuchtung erhielt.Vielleicht aber auch halte sich, durch stufenweise Auf-klärung im Gebiete der Philosophie und der Politik,das Gewebe der Scholastik, womit die Religionslehreumwunden war, nach und nach ganz unmerklich vonselbst zerrissen , wenn ein systematischer Schwärmer,