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Viertes Buch.
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der deutschen Bischöfe, ihrer Ossizialcn, Pfarrer undanderer Geistlichen. Llemcns glaubte also, daß erjene Aergernisse, welche den Deutschen zunächst vorAugen lagen, nur wegräumen dürfte, um dasjenige,was die Reform des entferntem römischen Hofes be-träfe, gänzlich in Vergessenheit zu bringen.
Der Kardinal Loren; Lampcge, welcher als päbst-lichcr Legat im Jahr 1524. auf dem zweyten Reichsta-ge zu Pkörnbercs erschien , leitete alle Unterhandlun-gen mit den deutschen Fürsten nach dem Geiste dieserIntrike. Er versprach die deutsche Klerisey zu refor-mieren, und wicch sorgfältig jeder Erinnerung aus,die an ihn gelangte, die Rcformazion zuerst am Haup-te der Kirche anzufangen Als daher die deutschenStände sahen, daß die Bemühungen des Legatensnur dahin zielten, die Macht des Pabstes noch mehrzu vergrößern, so wurde alles, was der Kardinal inAnsehung der niedern Klcrikalreformazion vorschlug,verworfen, die Berufung auf ein allgemeines Konzi-lium wiederholt, und beschlossen, daß auf einem nächstzu haltenden Reichstage zu Spcrer verfügt werden soll,wie es inzwischen, bis ein solches Konzilium zusammen-berufcn würde, mit der Religionsübung gehalten wer-den müsse.
Drittes Kapitel.
Baiser Bari V. AuetsburAische Bonfesfion. Brli-gicnskri'cg. Friede.
Ä)as die deutschen Neichsstände zu Ptürnberg be-schlossen, hatte den Beyfall des Kaisers nicht. BartV. war aufgeklärt genug, um einzusehen, daß die Sa-che der Reformatoren von der Vernunft so wohl, alsvon der Denkungsart des Zeitalters begünstigt würde.Allein es mißfiel ihm, daß eben dieses auch andere