Band 
Erster Band.
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211
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Viertes Buch. 211

»zahlreiches, in der friedlichsten Gestalt weit umher»ausgestreutes, durch das ; and einförmiger Gesetze,»strenger Ordnung und fester Regierungsform innig»zusammengeschlossenes Heer von lauter guten Köpfen,»oder doch ausgesuchten/ erprobten und zum blinden» Gehorsam gewöhnten Kriegern; ein kunstvoller Staats-»körper, dessen Glieder/ gleichsam von einem geheimen»Faden angezogen/ in Bewegung und Thätigkeit ver-hetzt/ jedes nach seiner besondern Kraft/ zu den ver-»schicdensten. dem gemeinsamen Zweck des Ganzen»angemessenen Diensten/ ganz unwillkürlich gebraucht»wurden; ein Geschlecht / welches zunächst seine eigenen»Angehörigen mit der genauesten Sorgfalt auferzog,»prüfte und abrichtete/ dann aber/ mit dem Anschein»edler Uneigennützigkeit und herrlicher Wirkungen / den»Schulunterricht und die Disziplin der Jugend über-haupt zu seinem vornehmsten Beruf erwählte/ und,»wenn gleich abgesondert von allen andern Standen/»Gemeinheiten und Orden, dennoch sich mitten unter»ihnen allen herumtrieb, Schulen und Universitäten»mit Lehrern, Küchen mit Predigern und Beichtva-tern, Fürsten mit Gcwisscnsräthen, Ungläubige und«Ketzer mit Mifsionarien versorgte; ein Complot, wel-»ches hinter einem undurchdringlichen Schleyer seine»Verschwörungen und Geheimnisse verbarg, öffentlich»aber unter dem prächtigen Verwände der Sorge Ar»die Aufnahme der Religion ausführte; gegen die Aus-» dreitung gemeinnützlichcr Erkenntnisse, freyer Grunv-»satze und Urtheile aus allen Kräften arbeitete; die ge-»waltfamsten Anschläge mit schleichender, freundlicher»Mine einzuleiten, überall Zugang und Einfluß zu er-hangen, die wichtigsten geistlichen, politischen, mer-»kantilischen Angelegenheiten an sich zu ziehen, von»sich und seinen Genossen lauter rühmliches zu preisen,»jedes fremde Verdienst sich zuzueignen wußte; Leute,» die sich bey den Näbsten durch Eifer und Brauchbar-