Band 
Erster Band.
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Einleitung.

z-keit in der Erhöhung des römischen Stuhls, an Ho-pfen und unter den Grossen überhaupt durch ihre gc-„ schmeidige Slttenlehre, bey Gelehrten aller Konfession„neu durch wissenschaftlichen Fleiß, beym Pöbel durch„Andachtcleyen und Mirakel, bey jedermann durch eine--gefälligeAußenseite und Manierlichkeit, welche gegen„die plumpen Sitten der meisten übrigen Mönchsschaa-,-ren sehr abstach, angenehm, wichtig und »»entbehr--„lich zumachen wußten^'),-.

Aber weder in der ersten Grundlage, noch in demganzen Wirken der ersten Gesellschafter dieses Ordenslag ein so künstlich verwickelter Plan. Erst nur derZeit, und durch die Hage der Umstände wurde der Or-den das, was in dem eben dargestellten Gemählde sotreffend geschildert wird. Sein Stifter, Jgna; vonLoyoia, war überhaupt ein zu elender Abencheurer,um gleich bey dem ersten Entwürfe seines Institutsalle die feinen Linien zu bemerken, die er mehr ausZufall als aus Verstand gezeichnet hatte. Ihm, ei-nem warmen Spanier, schien es Verdienstes genug,Stifter einer irrenden Ritterschaft geworden zu seyn;und man würde ihm zu viele Ehre erweisen, wennman ihn für fähig genug halten wollte, ein so uner-reichliches Muster von feiner Despotie, als sein Or-densinstitut war, von freyen Stücken und aus Ueber-legung erfunden zu haben. Nur mit vieler Mühe konn-te er in Rom, wo man von Mönchsgesellschaften nichtsehr günstig mehr dachte, da die meisten durch ihreTrägheit oder durch liederliche Sitten bereits stinkendgeworden, im Jahre 1540. von paul lll. die Bestäti-gung seines Ordens erhalten; und eben so viele Mühekostete es ihn anfangs, seine Aufnahme in christlichen

*) D- Heine. Phil. Conr. Henke allgemeine Ge'Äichle derchristlichen Kirche nach der Zeirfvl-e. Theil tll. Abschnitt H.8. i. S. 69. u. f.