Band 
Erster Band.
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306
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zo§ Gefch. d. römischkath. Kirche.

„versichern euch übrigens, geliebtesie Söhne, daß wir,„was immer in unserm Vermögen steht, zum Bors„theil unserer Vaterstadt thun werden; doch nur in so„ferne, als es geschehen kann, ohne irgend eine gehäs-„sige Eifersucht zu erregen. Wir geben euch, und al-„len unsern Mitbürgern, den väterlichen apostolischen„Segen. Gegeben bey Gr. percr am 15. Hornung,„im ersten Jahre unsers Pontifikats, und im Jahre„des Heils 177;. „

Das in diesem Schreiben erwähnte Reglement lau-tete- wie folgt:

„So bald in unserer Vaterstadt der Courier die„Nachricht überbringt, daß unsere Person zum hoch-„sten Pontifikat gelanget sey, sollen unter Strafe un-„ serer höchsten Ungnade, dieses ist unser ernstliche Wille,„ausser dem Glockengeläute keine öffentliche Freudenbe-„ Zeugungen statt haben. Alle Jlluminazionen und Feu-erwerke sollen verboten seyn. Mal» soll keine Sonet-ten verfertigen, keine akademische Lobreden halten, kei-„ne Tourniere und Wettrennen anstellen, und nicht„einmal eine Deputazion hieher schicken; sondern es„sollen nach unserer Intention an fünf verschiedenen„Tagen fünf Messen, und zwar die erste nach dem„ Pontifiknlritus von dem Bischof in der Kathedralkir-„ehe am Altar der Allcrheiligsten Jungfrau, die zwo-„te nach gleichem Ritus von dem Pfarrer in der Kirr„che der Madonna del Monre auf dem Hochaltar,„die dritte in der Kirche der Vater Servilen, in mal-ischer unsere Vorattern begraben liegen, von dem Pri-„or, die vierte in der Kirche des Heil. Gcverus von„dem Superior, und die fünfte in der Kirche der Va-ter Kapuziner von dem Guardian gelesen werden;„mit dem ausdrücklichen Verbote, fremde Musiker zu„berufen, oder fremden Kirchenornat sich kommen zu„lassen, sondern von beyden sich jener zu bedienen,„welche einheimisch sind. Wer immer gedachten Mst