Band 
Erster Band.
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Zog Gesch. d. römischkath. Kirche.

«es einmal ausgemacht ist, was für Mädchen ausge-«stattet werden sollen, müssen sich diese in gewöhnst-«ches Tuch von bescheidener Farbe, und, um wegen«Abgang einfarbiger Tücher' keine Zögcrung zu verur-«sachen, auch von verschiedener Farbe,- jedoch so klei-«den, daß die zehn Mädchen der nämlichen Pfarrge-«meinde die nämliche Farbe tragen. Jedem soll eine«Cchnürbrust, ein Rock, ein Korsett, ein weiftet«Flor, ein Halstuch, eine LNanizza, und ein Paar»Schuhe gegeben werden. Sobald alle Kleidungs-«stücke fertig seyn werden, soll der Magistrat dem«Bischöfe von Jlmola, unserm Onkel, davon Nach-sicht geben, damit derselbe mit seiner Bequemlich-keit nach ssesena reise. Wenn er daselbst angekom-«men und den Tag bestimmt haben wird, sollen alle«Mädchen von ihren eigenen Pfarrern in die Kirche«des Heil. Andreas von Malvezzr geführt werden,«und allda aus den Händen des besagten Bischofes,«welcher die Messe lesen wird, das Abendmahl cmpfan-«gen. Vor der Messe wird der Bischof eine Ermah-«nungsrede an sie halten, und sie aufmuntern, Gotr«zu bitten, daß er uns in unserm Amte mit seiner gött-«liehen Hülse bcystche, und uns dem glorreichen heil.« Apostel Andreas, unserm vornehmsten und wohlthä-tigsten Fürsprecher, zu empfehlen, daß er bey Gott«für uns eine solche Gnade auswürfe. Um alle Ver-«wirrung und Zerstreuung in der Kirche zu verhin-dern, sollen alle ihre Thore von Soldaten besetzt«werden, welche niemanden, als den siebzig Mädchen,«ihren Pfarrern, und dem Gefolge, welches dem«Bischöfe in der Meßhaltungassistieren wird, den Ein-tritt gestatten sollen- Nach geendigter Messe erhält«jedes Mädchen den von besagtem Bischöfe, unserm«Onkel, umcrschreibenen, und mit feinem Pettschaft«versiegelten Ausstattungsbrief, wovon er die Epcm-«plare nach Art derjenigen, wie sie seinem Wissen nach