Band 
Erster Band.
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Zweytes Buch. zis

menthurr dcs Heil. Geistordens beförderte, Pins gabsich das Ansetzn. den Fehler seiner Vorfahren, denNevokismus, vermeiden zu wollen. Allein er saß kaumauf dem apostolischen Stuhl, als er zwey Enkel, dieaus eigener Schuld in Armuch versunken waren, nachRom kommen, und an dem Eigenthum der KircheAntheil nehmen ließ.

Zweytes Kapitel.

Besetzung der Hofämrer. Rrönung des pabstes.

Erofnung des Jubiläums.

P>us in Besetzung der Hofämter sowohl ausDankbarkeit als aus Grundsätzen vornämlich Rück-ficht auf die Aelanren nehmen würde , konnte manleicht voraussehen. Allein es wäre wider alle Politikgewesen, gleich anfangs durch die Entfernung derjeni-gen Minister, welche unter der vorigen Regierung dieAchtung und das Vertrauen der auswärtigen Höfe ge-nossen , die Monarchen zu beleidigen. Ueberhaupt muß-te er hierinn mit der äussersten Klugheit zu Werke ge-hen , um den Ropalistcn, die er im Konklave durchschlaue Ränke getäuscht hatte, keine Blössen zu zeigen.Er ließ also den Kardinal pallavicini als ersten Mini-ster am Skaatsruder sitzen, und bestätigte die Kardi-näle rslegrom und Malvcrzi in ihren einträglichenAemtern , jenen als Sekretair der Breven, und diesenals Prodakarier dcS apostolischen Stuhls, pallaviciniwar ein guter, aber sehr kränklicher Mann, der es ge-schehen lassen mußte, wenn Torreggianr und die Rcz-zonichi mehr, als er, in dem Fache des Etaarssekre-tariats arbeiteten. Die übrigen Zelanterr, denen esnicht so fast um beschwerliche und ehrenvolle Aemter, alsum einträgliche Pfründen zu thun war, bey welchenman ohne alle Anstrengung der Geisteskräfte sehr be-