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Handbuch für Kunstliebhaber und Sammler über die vornehmsten Kupferstecher und ihre Werke : vom Anfange dieser Kunst bis jetzo : chronologisch und in Schulen geordnet / nach der französischen Handschrift des Herrn M. Huber bearbeitet von C.C.H. Rost
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Ger. Scotiitt

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er sich zu Paris niedergelassen, hak er viel im Geschmackder Ornamente und Zierachen gestochen. Man setztseine Stiche denen von Lhauveau uud le paurrean die Seite; er hatte aber kein so reiches Genie alsdiese beyden. Er hat nebst andern Künstlern an ver-schiedenen Werken gearbeitet, unter andern an derFolge, welche mam: die kleinen Lonqueren oonLud-wiF XlV. nennt.

1. Eine Folge von Tapisserien; Z Blätter von sf. Berainerfunden und von Daigremont und Doltvnr gestochen.

2. Eine andere Folge von Tapisserie», von demselben er-funden, von le pautre und Dolivar gestochen; 5 Blät-ter, in Fol.

z. Vier Gueridons, nach demselben; 2 Blätter, in Fol.

4. Die Erwürgung best Großveziers, nach demselben vonDoltvcrr, in qu. Fol.

5. Die Trauer-Dekoration der Kapelle von Cond-?, bey denJesuiten, nach demselben, in gr. Fol.

6. (ldsmx sto äoulsur pour Is Zerolas äivin ä la lllispsllsste Lvmls, nach demselben, von Dslivar, in gr. Fol.

7. Mausoleum zu den Trauercerrmouien der Marie de Guissd'Orleans, Königin von Spanien, i6gz, nach Berat»,5 Blätter von Dolivar gestochen.

I. Gepard Scotm.

Kupferstecher, geboren zu Gonesse bey Paris imJahre Ms, und blühend gegen das Ende des sieb-zehnten Jahrhunderts. Er war ein Schüler von