„ Soll seegnend dir die dürre Schoos eröffnen; au- ihr„ Ströhmt Reichtuin deinen Scheunen zu.
„ Auch Dorne, dürres Moos, und abgefallne Reiser„ Verwandeln sich anf dein Geheiß„In Fett des Weingebirges, Keller anzufüllen ,
„ Mit Wein, der Menschenher; erfreut.
» Dein starker Arm eröffne deines Feldes Adern,
„ Und zieh' ein schädlich Naß ihm ab!
« Auf dein Geheiß bcgiessen diese dürre Wiesen,
» Und dichtes Gras bedecke sie.
» Sie nähren dir gesunde Heerden, treue Diener» Dir bey dem Feldban beyzustehn;
„Am Ende jeden Jahrs soll ihre Zahl vermehret,, Dir Milch und Butter schenken ein.
» Mit Liebe pflege sie! — Sie ruhn in weichen Betten.
» Auch diesen Dienst belohnen sie!
,.> Dein Banstock häufe sich und wachse dir zum Hügel,
„ An Reichthum Ophirs Schätzen gleich —
„ Doch nicht an Gold, an Silber, Edelstein — die Flitter« Gönnst du den reichen Thoren gern:
» Ein bcßrer Reichthum sproßt Herfür an goldvm Achren,, Und fettem Gras das Thau beperlt,
„ Wann Dünger dir der weiten Felder Fläche decket„ Wann Güllen fett macht deinen Klee.
„ Dein Schöpfergcist wird dessen Menge dir vermehren;
» Der reine Quell wird, dir zum Dienst , >
« In deinen Kisten faul; hilft deine Scheunen füllen ,
„ Entnervt des rohen Winters Grimm,
«Daß nie der Hunger dir dein Weh zernage, kränke;
,, Daß Seuchen ferne von dir fliehn.
« So wirst du Sccgensfülle bey der Arbeit finden,
« Wenn du gehorchest der Vernunft! „ —
Nach Gottes Winke folgtest du dem weisen FührerDen er dir, so dich seegnend, gab.
Sie ward dir hold die Arbeit, die dich nie ermüdet—
Nnr Freud' und Stärke gab sie dir.