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dermal geschiehet. Die Stadt und das umliegende LandWird noch immer erhöht; es ist also wahrscheinlich, Ebro-Lunum sey hinter oder unter Uverdün auf einer höhernStelle gestanden. Diese Stadt hat nun, wie zu verhoffenist , alle Unglücksfalle endlich überlebt, und genießt jetztunter der Herrschaft Ihres Kantons Freyheit und Ruhe.Ihre Lage machte sie dem Landesherrn immer wichtig,und hat sie daher freylich in Kriegszeiten auch mehrernPlagen ausgesetzt. Das Schloß , von den Wenden zer-stört , wurde von Conrad von Zäringen im XII. Jahr-hunderte wieder aufgebauet. An. 1259. eroberte es GrafPeter von Savoy; 1475. die Schweitzer; 15^6. die Ver-lier. Dieses Schloß, ein Viereck mit vier runden Thür-nen bevestigt , und aus sehr dicken Mauern aufgebaut,ist von gleichem Alter und von gleicher Bauart, wie dievon Granson und Champvent, ehedem ein festes finsteresCastell, jetzt eine schöne heitere Residenz des Amtsmanns.
XXI. Brief.
Neuenburg.
Uferten ist in Absicht auf seine Lage, Grösse , Er-bauung , und den Wohlstand seiner Bewohner, den siedurch ihren Fleiß zu erhalten, und durch Geselligkeit zuerhöhen wissen, eine der anmuthigsten, schönsten undbeßten Städte in der Schweitz. Sie ist zur Handlungsehr wohl gelegen, da sie einerseits ach Neuenburgersee,anderseits an der Strasse liegt die äus der Schweitzdurch die Grafschaft Burgund in Frankreich führet. Durchdie neue Strasse von hier auf Milden erhält solche wiedereinen Vortheil. Das Burgundische Salz und die Land-weine werden auf der Achse hergebracht , und auf demWasser oder zu Land weitcrs geführet. Aus Deutsch-land kommen Eisen, Tuch, Spezereywaaren; auch Gc-