Für ein Paar Stunden — WohlbedachtKramt noch ein jeder seiner FrauDen Handel vor, als wie zur Schau;
Und schnarchte endlich allgemach
Zwey Stunden hin. — Und nun zur Lach'.
Kaum schien das stehe Tageslicht,
So hieß est Heut gilts vor Gericht.
Die Köchinn mußte um Vier' aufstehn,
Die Frau selbst nach dem Frühstück gehn rNun trank man eilend den Koffee,
Und wunderte : Acht wie es geh?
Indessen rückt die Zeit herbey.
Der Meister fragt : Wie spath es sey?
Jtzt läutete die grosse Giock'.
Man steckt sich in den schönsten Rock;
Den Degen an der Seite, gehtNun jeder hin mit Gravität.
Deu» alle waren souverän,
Wie Könige, heut anzusehn.
Schon fassen hoch auf dem GerüstDie Räthe, wie's gebräuchlich ist.
Ringsum die dichte Menge stand;
Dann hob der Weibel auf die Hand,
Und rief in ehrfurchtsvollem Ton:
» Still-Still».' - Und, als es stille war«Las' man die Namen; stellt sich darDer Oberrichter — beugt sich — sprach;
» Es leite Jupiter die Sach'!
» JnsonderS Hochgeehrteste,
,, Fürsichtige, Liebwertheste,
» Hvchedle und Hpchwohlgebohrne,
» Ihr Hvchgebohrne, und Gebohrnej» Gestrenge, Weste, Weise ! Hört» Was nun das Vaterland begehrt.
,> Die theurerrungne Freyheit, die„ Der Väter Arm erfochten, wie,, Glänzt selbige Hent in Athen!