Band 
Zweyter Jahrgang.
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zur Herberg zurückbegleitet worden. Darauf wurden dieHerren Gesandte von Freyburg und Solothurn durchacht andre Herren auf das Rathhaus abgeholet. HerrSchultheiß Held, nachdem er stehend die Curialia abge-leget , führte das erste Wort; und auf ihn hat auch derHerr Sury eine Rede gehalten, und beyde im Namenihrer hohen Principalen die Angelegenheit ihrer Mitbür-ger und Miteydsgenoffen von Bern , als ihre eigene,beßtermassen empfohlen. Auch hat Herr Reßler, derandre Gesandte von Freyburg, wegen dem Bischöfen vonBasel die Anregung gethan ; mit Vermelden , daß ob-wohlen sie zwar keinen Befehl, können sie dennoch ver-sichern , daß sie gesinnet dem Fürsten und seinem Bis.thum zu begegnen , und das um so viel mehr, da dieKatholischen ohnedem mit ihnen verbündet, und derStadt Solothurn dardurch daher viel gutes, hingegen, sodiese Landschaft verlohren gienge, viel Unheils zustossenkönnte rc.

Auf dieses sind auch diese Herren Abgesandte durchdie verordnete Gesellschaft in die Herberg zurückbegleitetworden. Daraufward erkennt, Herr Statthalter Mohr,Herr Obrist Lieutenant von Fleckenstein und Herr Seckel-meister Duliker sollen gleich Nachmittag zu den Herrenvon Bern, und Herr Landvogt Schweitzer, Herr Spit-thalherr Hartmann und Herr Bauherr Meyer samt demStaats-und Unterschreiber zu den Herren von Freyburgund Solothurn kehren, um von denselben noch mehrereInformationen wegen der Beschaffenheit dieses wichtigenGeschäfts einzuholen, und selbe Nachmittag um vier Uh-ren dem darzu zu versammelnden Rath vorzutragen, wel-ches auch befchchen ; und haben die Herren , so bey denGesandten von Freyburg und Solothurn gewesen, unteranderm relatiert: Diese begehrte 6ai-rwtiö des ?svs ssVkmx seye dem Savoyschcn Bund gar nicht nachteilig,