Band 
Zweyter Jahrgang.
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„ auch so viele in Griechenland befindliche herrliche Re-„ publicken dem kkllippo Nacscl. unterwürfig gemacht,„ von denen gesagt wird : vum Impulse priFliabarit,,, OMN68 vincebantur. Man hat aber, Gott sey Dank,» noch Zeit, dem besorgenden Ungemach vermittelst der» eydsgenößischen Einigkeit vorzubiegen. Ist dieses, so,> hat man sich nichts ;u befürchten : Widrigenfalls dürft„ te sich zutragen , daß Wir zwar Souverains, abervon andern dependent waren; wir wurden Herren» seyn, aber andere wurden unsere Völker kommandie-» ren. Also und bey so bewaudten Dingen soll man ein--andern wahrnen und mahnen , da es noch die Zeit. '« Hochgeachte Herren ! Der Stadt und Stands Lu-» zern Klugheit und zu gemeiner Wohlfart tragende„ Eifer ist bekannt, und laßt uns also hoffen , Sie wer-„ den ihre Maßregeln also nemmen , was zu dem allge-„ meinen beßten zum ersprießlichsten , und sich in diese-„ rem Petito willfährig erzeigen , nämlich die Bewah-„ rung dessen, was eine Stadt Bern mit Recht besitzet,„ die Bewahrung dessen, was der Eydgnoßschaft sowohlanständig. Sie ihrerseits in »erhoffender Willfahr„ seyen jederzeit geneigt alles aufzusetzen, was die Bün-de, Verträg und eine wahre Freundschaft erfordern„ möge : Betten auch den allgewaltigen Gott , daß er„ einen Löbl. Stand Luzern in glücklicher Regierung und„ hochgesegnetem Wohlstand bis zu End der Welt gnä-„ digst erhalten wolle

Nachdem Herr Seckelmeister Ginner diesen seinenDortrag geendet, hat auch sein Herr Kollega der Herrvon Muralt das Wort genommen , und das Begehrendes Löbl. Standes Bern mit neuen politischen Gründenund Beyspielen aus den Geschichten unterstützet und an-befohlen. Nach vollendtcm seinem Discours sind dieHerren Deputierte abgetreten, und von den Räthen