„wen müßte nicht sein Unglück rühren? Und dann die„ unerhörte grause Todesart! Ha! Welche Rache, die al«»les was Hütten, altes was Fränkische Ritterschaft,„oder vielmehr Alles Alles was deutscher Adel heißt,„gegen diesen Henkerskerl üben soll — Welche, Welche„ist groß genug? Und was macht Er nun, der Schurke?„Thut ihm vielleicht itzk sein Bubenstück laid? Oder läßt»ihm etwa sein wilder Ustnn auch die Reue nicht ?u;„und ist's mit seiner Ruchlosigkeit so weit gediehen, baß»ihn kein Vorwurf bes Gewissens mehr rühren kann? Und„ was läßt sich von Kaisers Majestät erwarten? Wird„Max eine so ungeheure Schandthat ring,straft lassen?»Oder glaubt man nicht, daß er da ein besonderes Beyspiel«seiner Iustitz geben wird? Man sollt' es doch denken.„Aber so sehr ich überzeugt bin, daß, wenn der gottlose„Bösewicht die That läugncte, eine um so viel strengere„Untersuchung nicht ausbleiben werde — besorg' ich hin,„gegen, wenn er alles eingesteht, dürft' es mit dem ver«»dienten Lohn desto mehr Anstand finden. Also kurz, er«„kundige dich wohl über alles, was von jeder Seite ge,»schieht oder nicht geschieht, und meld' es mir unverzüg»«lich- Ich inzwischen werde meines Leids kein End wi9„sen, und mich minder in der hiesigen Gesundheitsquclle«als in meinen Thränen baden„ ;rb).
Mit dieser Trauergeschichke selber verhielt es sich (allesreis erwogen, was nachwerts für nnd wider den Herzogso wohl als den ermordeten Hütten geschrieben worden)kürzlich wie folgt. Hans war sonst einer von Ulrichsliebsten Geselle», und nahm sich gegen ihn die größten,bisweilen gar die gröbsten Freyheiten heraus. Aber ge-rade kiese übertriebene Vertraulichkeit zeugte nach und nachkleine Zwiste, und trug endlich nach Gewohnheit die trau.rtgsten Früchte. Hurten hatte die Tochter des Murren,bergischen ErbmarschalkS, Conrads von Thumb, ges