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met; einen lateinischen Psalter mit dem Lrello, worinnder Artickel ckescenllir sä Inseros vermißt wird.
In London erneuerte Vernet seine Bekanntschaft mitLe-Courayer, der seit sechs Jahren in England lebte, undzwar in weltlicher Kleidung, mit dem Titel eines DoctorSvon Oxford, obgleich er catholisch blieb- Man machte zuseinen Gunsten einen Unterschied zwischen Papisterey undCatholicität. Er lebte als Freund bey dem Grafen vonPercy, und die Königin gab ihm ein jährliches Gehaltvon hundert Guineen. Dieser gelehrten und edeldenkendenFürstin wiedmete er hernach im I. seine Ueberse«tzung von Fra.Paolo Geschichte des Tridentinischcn Conci-liums, mit seinen Anmerkungen.
Einmal predigte Vernet in der französischen Kapelle zuSt. James, mehrere Male in der grossen, wallonischenKirche zu London. Da er die Angelegenheiten seines Va-terlandes niemals aus dem Gesicht verlor, so war es ihminteressant , in vertraulichem Umgang mit dem RitterSchaub verschiedene Anekdoten über den Grafen bü Lüc,französischen Bottschaster in der Schweiß, zu vernehmen,besonders über die geheimern Artickel in dem französischenBunde der katholischen Kantone im I. 171;. Ohne Wir-kung blieben jene Artickel, als Ludwig XIV. mit Todabgieng. Der Ritter Schaub, dessen sich Georg I. beyverschiedenen Unterhandlungen bedient hatte, wußte demKardinal Fleury-die Lage der Sachen so vorzustellen, daßman seither zu Versailles auf Errichtung eines andernBündnisses mit dem ganzen helvetischen Staatskörperbedacht war.
In einigen Unterredungen mit dem Herzog von Mon-taigü und mit dem Grafen von Chesterfield bemerkte Ver-riet, wie die Grossen des Reichs mit vorzüglichem Rang vor-zügliche Einsichten, und mit beyden zugleich ganz besondereHöflichkeit verbanden. Ohne solchen Karakter hätten sie