beym Parlament entweder keinen Einfluß oder nicht ein-mal Zutritt gefunden.
Auch mit Dr. Sykes pflog Vernet öfcern Umgang.Von diesem vernahm er verschiedene Anekdoten über Clark,dessen Karakter eben so rein als sein Verstand helle war.Sun System verschrie man als arianisch, er selbst nenntees vielmehr eusebianisch. Er hatte keinen eignen Wagen,um so oft und so bequem chr Königin zu fahren, als eSdiese verlangte. Sie gab ihm daher ein Iahrgehalt vonioc>. Guineen.
Zn Opfert sah unser Reisende den Dr. Gaqnier, derMahomeds Geschichte aus arabischen Denksprüchen her-auszog ; in Cambridge den berühmten Bentley, dessenEinkünfte, als Rector des Trinitäts-Collcgiums sich auf700. Pf. Stcrl. belicfen.
Vernet machte sich die Jahreszeit zu Nutze, um ver-schiedene Prälaten zu sehn, weiche das Parlament in Lon-don besuchten. Er hatte Zutritt bey dem dortigen Bi-schof, Dr. Gibbson, bey dem Bischof von Dürham, Dr.Chandler, den man nicht mit einem preSdyterianifchenSchriftsteller gleichen Namens verwechseln darf; fernerbey dem Dr. Sherlok, nachherigem Bischof von Bangor,und bey Hoadley, dem Bischof von Salisbüry. In ver.traulichem Gespräch erklärten sich einige dieser vornehmenGeistlichen, daß, zur Beybehaltung des Gleichgewichteszwischen weltlicher Macht und kirchlicher Würde, in klei-nern Freystaaten die presbyterianische Kirchenverfassung,in grossen Monarchien hingegen die bischöfliche Hierarchieschicklicher scheine. Diese letztere, fügten sie hinzu, machtnur alsdann einen Staat im Staat aus, wenn ihr Ober.Haupt ausser dem Staat lebt, wenn es diesen einschränkenkann und von ihm nicht eingeschränkt wird. Auch vonden verschiedenen Kirchenverfassunge» gilt, was Pope vonden verschiedenen Staatsverfassnngen gesagt hat: In gu-