Band 
Sechster Jahrgang.
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parthcniüs, ausDalmarien gebürthkg, wahrschein-lich von Brön in Mahren aus, nach Wien an unsernJoachim, als an seinen Gönner; und weißt in Lhestwohl, daß es ein schwaches Gemüth anzeige, wenn manUnglück und Elend nicht ertragen könne; meynt aber doch,in ^axi dürfe es anders lauten, und bittet Se. Herrlich-keit kurz und gut, sich zu seinen Gunsten bey dem Bischofvon Mien mit seiner allvermögenden Fürsprache zu ver.wenden. Auch an Tanstertern hatt' er sich in gleicherAbsicht gerne schon längst gewandt; aber Trauriges dürfeman solchen Herren nicht schreiben, und Freudiges wisseer nichts. Anfangs habe er an seinem itzigen Aufenthalts,orte über die Reden des Cicero und den Auintilian lesenwollen, aber bald gemerkt, daß man das Ding für Go-tisch oder Chaldaisch um so viel mehr gehalten, da manihn neuerlich mit Chaldaischen Mönchen gesehn über dieStraffe spatzieren gehn, n. s f. 44).

Da erfahren wir, wahrscheinlich wieder von einem vor.maligen Schüler vadians, Georg Strobrn, auseiner Zuschrift an ihn aus Bologna, wo der letztre itztMedicin studierte, baß dort diese einzige Kunst auf nichtminder als 20 . wohlbesoldeten Lehrstühlen dozirt werde;daß der Doktorhut hier »8- Dukaten koste, sonst aber einStudiosuü um 8«. Rh- Gülden auf welsche Art (wie einSchwein) recht gut leben könne. Da er auf Leo X. zusprechen kömmt, heißt es: Das vermaledeyte Florenzhasse alles, was Deutscher Zunge sey. In der KircheSt. Salvaror liegen die Gebeine des berühmten Codrusbeygesetzt, (die sich freylich nicht jeder Esel so kurz stellendürfte) 4;).

— eram.

Da beschilt ein gewisser Stephan Taurinus ausDfen, wie so viele andre, unfern Joachim der Nach«44) iZiS. 4 ;) iriq.