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man auf dortiger Hohen Schule ohne ihn nicht leben kön-ne ; verkündet ihm dann die frohe Botschaft: Wie er,ifslarius, nunmehr endlich die Scholastick abgeschüttelt,sich itzt der ächten Theologie befleiße, und nichts besscrswünsche, als in Basel einen öffentlichen Lehrstuhl zu er.halten, wo man, in Gemeinschaft mit so viel vortresti-chen Männern, unterm Lehren noch so manches lernenkönne Z9>
Da empfiehlt My konfus seinem Joachim nachWien einen jungen Zürcher von mittelmäßigen Gaben,aber ausservrdcntlichcm Fleiße 40). — Und im folgendenJahr, als vadian sich auf dem schon mehrmak angeführ-ten Besuche in St. Gallen befand, bittet er ihn höchlich,einen Sprung nach Zürch zu thun, wo die Eltern allerder jungen Leuthe, die je unter feiner Aufsicht gestanden,ihn so sehnlich erwarten; wo er gleichsam ein zweytes Va-terland finden, und einmal diejenigen werde von Angesichtzu Angesicht kennen lernen, die er schon längst geliebt 41). —Ein andermal unterwirft er seinen Commentar zu Gla-reans Panegprikus der EpdAenoßschafr seiner Critick4s); und noch ein andermal versichert er ihn : Daß Eras-mus nunmehr gewiß Joachims Freund sey, und seinSchreiben nur darum nicht beantwortet habe, weil er,der Pest wegen, eilends von Basel aufgebrochen; und be.merkt bey diesem Anlaß: Dieses grossen Mannes neuerlicherschienenes Encomium des Ehestands müsse wohl vongrossem Werthe seyn, da es sogar den Bruno Ammer-bach, aller Weiber Feind, bewogen, eine Frau zu neh-men. Doch ein noch höherer Triumph für diese Schriftwürde der seyn, wenn sie nun vollends auch einen Dadianins Joch spannen könnte 4;).
Da wendet sich ein gewisser wainerlicher, gelehrter Va-gabund, wie es scheint, Tranquillus Andronius
zy) i;iS. 40) 15,7. 41) i;i«. 42) Eod. 4z) Cod.