Band 
Sechster Jahrgang.
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Glarean , nirgend anderswo als bey ihm Einkehr neh.wen werde 56).

Da eignet endlich der Leuthpriester Zwinglin vonGlarus, vadian dem Dichter und W.ltweiscn, gleich,sam die Ersilinge seines Geistes, eine Erzählung derSchlacht bey Ravenna / in der zierlichsten Sprache, et.liche Bogen stark, und doch die Arbeit von drey einzigenStunden/ zu; und läßt ihm solche durch seinen BruderJakob überreichen, den er nach Wien schickt, um demselben unter Joachims Aufsicht in der Weltweisheit un-terrichten zu lassen; den er darum bey seiner ganzen Freund-schaft beschwört, an diesem Jüngling von nicht gemeinenGaben so lange zu schnitzeln, zu Hobeln, zu glätten, bises genug sey. »Wollte aber der Knabe unterweilen hin-»tenaus schlagen, so magst du» (fährt Zwmglin fort)»ohne daS mindeste Bedenken ihn so lange in den Carzer» stecken, bis ihm der Kitzel vergangen ist. Fünfzig Gold.»gülden sind ihm für zwey Jahre zu seinem Unterhalt»ausgesetzt; er wird darum wohl Hausen müssen ;?)». —Bald nachher empfahl er seinem Freund noch ein Paarandre junge Leuthe, Valentin Tschudi, und LudwigRösch, ein allerliebstes noch unbärtiges Bübchen von derbeßkenArt, »meines altenKaplans ?8)Tochtersöhnchen»,heißt es (ein Grad der Verwandtschaft den ich nicht ver-stehe); und wünscht, daß fle sich ebenfalls vor allen Din-gen in der Philosophie, dann aber auch in den schönenWissenschaften üben. In dieser letztem Zuschrift meldeter vadian, daß er, Ulrich, sich nun ganz auf das Grie-chische gelegt; daß er sich durch nichts davon werde ab.halten lassen; und zwar dieses einzig der H. Schriften,wenigstens gewiß nicht eitclen Ruhmes wegen, nach wel-chem er, Geringer, in keinen Dingen trachten könne ;s).

;5) i;>4 ». ' 5 - 57) r;i-.

5 ) Vct. li laceltLili mlki ex üti-i neuntem.

5-) isiZ.