Band 
Sechster Jahrgang.
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und Breitmgern, Geßnevn, Fininiermann, Lava-tcrn, u. s. w. gegangen.

Das ist noch itzt gleichsam das Sehnen und der Rufjener Seligen, deren Namen als Milstifter gelesen wor,den, aus ihren höher» Gegenden zu uns herniedek: DaßIhr voll Bescheidenheit, Gelehrigkeit und DankbarkeitEuch jede solche Wohlthat dazu dienen lasset, wozu sie be-stimmt ist, damit von Euch sich einst ähnliche Frömmigkeitund Tugend, Großmuth und Ruhm forterben möge.

VIII.

Am Grabe meines Bruders *) zn Bex.

Den i;. Iul. 1791.

(Meiner lieben Mutter gewiedmet.)

wie st feyerlich, wie hehr und stilleIst itzund alles »m mich her!' ,

Kein Eulchen ächzt, eS zirpet keine Grille;

Kein lebend Wesen regt sich mehr.

Die Geisterstunde schlägt; aus meiner HütteSchleich' traurig ich zur Kirch' hinab,

Und nah're mich mit schüchtern leisem TritteDes, ach! zu früh Verwelkten Grab.

Wie find ich bey dem schwachen MondeuschimmerDen Hügel, wo der Sarg nun liegt,

Darin des brüderlichen Körpers TrümmerItzt ruh'n in tiefen Schlaf gewiegt?

*) I- I- Eschers von Berg, von Zürch-

Nur für's Ausland ist zu bemerken, daß diese- hoffnungsvol-le» jungen Mannes unglücklicher Fall vom Lol de Balme inwallis diese schönen Strophen veranlaßt hat.