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oder sein feuriges Genie niederschlagen zu lassen, verdop,pelte er seinen Fleiß und seine Dienstleistungen, um dieAufmerksamkeit des Publikums gleichsam zu erzwingen.
Der erste auszeichnende Tribut wurde seinen wissenschaft-lichen Talenten von der königlichen Societät zu Upsal be-zahlt . die ihn i. I. I 7 Z 5 - j» ihrem Mitglied wählte. DieseWahl war das Vorspiel zu ehrenvoller« und einträglichernAemtern. In demselben Jahr liessen seine Lanbslcutheendlich seinen Verdiensten Gerechtigkeit wiederfahren, undernannten ihn zum Aufseher über ein Hospital und zumBibliothekar. In dem ersten Posten zeichnete er sich durchEifer und Menschenliebe aus; in tetztcrm gab er sich grosseMühe, die Bibliothek zu ordnen, und den ersten Katalogzu machen. Es «st wohl schwerlich irgend ein Fach derWissenschaften, so weit es auch von seinen gewöhnlichenBeschäftigungen entfernt lag, das Hallcr vernachläßigte,wenn sich ihm Gelegenheit anbot, entweder seine Kenntnisseüberhaupt zu vermehren, oder der Gelehrsamkeit nützlicheDienste zu leisten. Er fand auf der Bibliothek eine Samm»lung alter Münzen, die man bisher vernachläßiget hatte,und machte es sich zu einem angenehmen Geschäft, sie inKlassen zu ordnen. Seine Liebe zur Geschichte lehne ihn,dem Studium der Münzen grosse Aufmerksamkeit zu wid-men, weil er sie mit Recht als die gültigsten Urkunden hi-storischer Wahrheit und die zuverläßigsten Denkmäler be-trachtete, um den immer wechselnden Zustand der Spra»che bestimmter anzugeben.
Verschiedene botanische, anatomische und medizinischeSchriften, und die erste Sammlung seiner Gedichte *),die im I. i?;2. erschien, fiengen an seinen gelehrten Rufauszubreiten. Im I. »7)6. erhielt er endlich, ohne alle
*) versuch Schweitzcrscher Gedichte. Die beste Ausgabe istin Lern 177;- gedruckt.