mais in verschiedenen Gegenden von Europa unter demVieh herrschte.
Er zeigte sich auch als Menschenfreund durch den Eifermir dem er das Seinige beytrug, bey der Regierung dieStiftung eines öffentlichen Waysenhauses zu bewürken,durch die Thätigkeit mit der er für eine» Fond zu dem-selben so gte, und durch Entwerfen des Plans. Als Mit«glied der ökonomischen Gesellschaft gab er sich viele Müheden Zustand des Ackerbaus zu verbessern und machte manchezu diesem Endzweck nüztrche Versuche. In den Versamm-lungen des grossen Raths Ertheilte er bey wichtigen Anlässenseine Meynung, das Resultat des gesundesten Verstandesund des gefühlvollsten Herzens, mit einer männlichen Frey-müthgkeit »nd feurigen Beredsamkeit.
Im I. 1766. ud den folgenden Jahren trat diesergrosse Mann, der bisher von seiner Sludierstube aus fürdie Aufk ärung der Wissenschaften gearbeitet hatte, in ei-ner thätigern und merkwürdigern Rolle als Patriot undCtaalsmann auf der Bühne des öffentlichen Lebens auf.Er st Ute die Eintracht zwischen Wallis und dem KantonBern wieder her, und beendigte die Streitigkeiten durcheine alückliche Unterhandlung, in welcher er die neuen Gren-zen beyder Staaten festsetzte. Gemeinschaftlich mit den auf-gcklä leste» Köpfen in der Republik half er die Gcnfcr-Unruhen beylegen; er entwarf die vornehmsten Staatsbriefean den Hof zu Versailles, die Proj kte mit versoix be-treff, nd, und hatte bey dieser Gelegenheit mit dem fran-zösischen Gesandten eine persönliche Cvnferenz. Auch be«,diente man sich seiner, den Plan zu einem Vertrag zuentwerfen , welchen der Kanton Bern in Absicht auf denAnkauf des Salzes mit dem Churfürst von Bayern schloß.
Nach Beendigung dieser Staatsgeschäfte zog sich Halter,der nun sein SrsteS Jahr erreicht hatte, auS dem Geräuschzurück, und lebte, odschon mehr in der Stille, doch sciueu