Band 
Sechster Jahrgang.
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Monarchie, wo die Gewalt durch weise Verseilung imGleichgewicht erhalten wird, und die, von den Extremi-täten der beyden andern Regierungsformen gleich weit ent-fernt , die Vortheile beyder in sich vereinigt. In Fabiusund Rats beschreibt er mit einem Feuer und einer Leb-haftigkeit, die des alten Roms würdig sind, aber mit ei,ner dem Republikaner natürlichen Partheylichkcit, die ari-stokratische Regierungsform, als die beßte und geschickteste,den Patriotismus zu befödern, und das Genie in Thätig-keit zu seyen. In diesen Romanen verräth er gesunde Grund-sätze der Gesezgebung, grossen politischen Scharfsinn, liefeEinsicht in die menschliche Natur und die ausgedehntesteBekanntschaft mit der Geschichte.

Betrachten wir HaNern als religiöien Mann und alsChrist, so werben wir bemerken, wie fein umfassenderBlick aus den kleinsten sowohl als aus den größten Theilender Schöpfung die nothwendige Existenz eines höchstenWesens, und die grossen Grundsätze der natürlichen Reli-gion erforschet. Wir werben sehen, wie er Beweisgründefür den göttlichen Ursprung des Christenthums aus einemgründlichen Studium des neuen Testaments, aus der Vor«tresiichkeit seiner Moral, seinem offenbaren Einfluß auf dieGlükfeligkeit des Menschengeschlechts, seinem Zweck unsreNatur zu verbessern, herleitet; wir werden endlich finden,daß er sich selbst in seinem Leben und in seinen Schriften,als einen eifrigen Freund und geschickten Vertheidiger dergeoffenbarten Wahrheiten bewies. Waller unternahmschon in einer sehr frühen Periode seines Lebens bey allenGelegenheiten die Vertheidigung der natürlichen und geof-fenbarten Religion. I. I. i?;2. erklärte er, in der Vor-rede zu seinen Gedichten, daß er fest von ihrer Wahrheitüberzeugt sey; im I. 1747. verwarf er mit Abscheu dasAnerbieten la Metne's, der ihm fein Werk H/»,

zueignen wollte; und bezeugte in verschiedenen gelehr,