kam dann für eine Weile nach HauS, wo er zwar, wiewir gesehn, die Pfarre in seinem Geburlhsflecken aus«schlug, baiür aber, nebst Zwinglin, die ersten Saamenvon Litteratur im Land Glarus auswarf, und zumaldie edelsten seiner jungen Mttlandleuthe in den Sprachenunterwies. In den Jahren 1512 -16. finden wir ihn baldin Basel (dießmal zwar noch nicht als öffentlicher Leh«rer), bald in Zürch, Lnzern ». s. f. Auch muß erwährend diesem Zeitraum aufs neue wieder einmal nachWien gegangen seyn, da er r;i2. von Kaiser Maximi-lian durch Ring und Lorbeer zum Dichter gekrönt ward.Seine von mir schon mehrmals angeführte Oeicriptiototius Kelvetiss gab er i. I. i;>4. zu Bast! heraus,und erzählt die Veranlassung, in seiner Zueignungsschriftan den Zürcherfthcn Stiftsherr Heinrich UttinFer,wie folgt: Dieser habe ihn nämlich kurz vorher auf seinerRückreise von Straßburg zu Basel besucht, da denndas Gespräch unter andern, darauf fiel: Wie man es an.zustellen habe, um auch unsre Schweitzerjugend so zu un«terweifen, daß die Feinde der Nation ihr nicht länger diegröbste Unwissenheit vorrücken müssen. Von diesem Ge-genstand wären sie dann weiter auf einen andern, nämlichauf die bis damals ganz unbearbeitete Schweitzergefchichteund Alterthümer gerathen; und dieses habe ihn veran-laßt, in den beßten Schriftstellern allem nachzuspüren,was dahin einschlug, es zu sammeln, und endlich in dieGestalt eines Gedichts zu verfassen. »Indessen« (fährter fort) »weiß ich wohl, wird des Kopsfchüttelns über»meinen Versuch nicht wenig seyn. Müssen wir Schwei-»tzcr doch die Zeit und Jahre her alles ertragen! Und»warum sollten die frechen Zungen, die mein ganzes»Volk anfallen, mir allein schonen»? Hier werden dieseLästrer mit Zügen geschildert, woraus man leicht erkennenkann , daß damit der berühmte Johann wimphelmg,
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