Der die Helvetica beherrschet,
Ohne den Zwang über stepe Männer.
Und könnte deine Söhne des Grabes Nacht
Verhüllen? könnte, Livius Tschudi l 6) dich,
Der vaterländischen GeschichteHerold, mein dankbares Lied vergesse»?
Ein waka 7) unter taufenden stellte sich
Dem Schwalle zwanzig Reisiger furchtlos dar,
Und stürzt', allein, drey Reuter von denRossen, auf Einmal, mit Einem Streiche.
von Büken ... 8) welchen Namen hab' ich geneunt?
Er dein Erretter von der Leibeignen Schmach!
Dein Schutzgeist an dem grossen Tage, y)
Da dir der Adler schon Fesseln dräute.
6) Egidius Tschudi- Wer kennt nicht diesen um die diploematische Historie so verdienten Mann? Wenigstens sollte feineSchweitzcrgeschichle, eine der wahrhaftesten und weisesten, keinemSchwerer »»gelesen seyn-
7) Ein Held, der im Kriege, den die Eidgenosse« zum Ende desfünfzehnten Jahrhunderts gegen die Schwabe« führten, Wunderder Tapferkeit ausübte.
8) Matthias von Büke«, oder (wie einige schreiben) am Büek,dessen Heldenmuthe, meisterhaften Rückzüge nach dem ersten miß-lungenen Angriffe, und endlich durch eine vorthcilhafte Stellungehrenvoller Behauptung des Schlachtfeldes, Glarus vielleicht seineFreyheit zu verdanken hat. Auch Heinrich sein Bruder, derdas Panner trug, hat sich durch sein tapfres Verhalten einenPlatz in der Geschichte verdient. Ueberhaupt sollte nur-beymNamen dieses Geschlechts jedem Gkarner das Herz im Leibehüpfen.
9) Es war der nennte April iz88- und noch feyern jährlich dieGkarner den erste» Donnerstag dieses Monats zum Danke ihresWundersiegs. Das vierte Jahrhundert ist nun vorüber; möch-ten ihn deine Nachkommen noch viele Jahrhunderte feyern,
^ edle« Gkarner, und frey seyn, wie du >