Band 
Sechster Jahrgang.
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Stolz auf die Bande ihrer Knechtschaft,

Deinen wohlthätige» Schoos beschwäuger»?

Vor alle» Eine Nymphe, die glücklicheRauti ;) , gefällt dir; siehe! sie brennet schonMit deiner Fluth sich zu vermählen;

Ufer ertönen von Vrautgesängen.

Im blauen Grunde spielet der fette Lachs,

Der Liebling deiner Nymphe, der Fische Stolz zEin zahllos Volk bemalter SchuppenNistet in deinen kristallneu Grotte».

Zwar windet keinen goldenen AehrenkranzDie blonde Leres dir um den weichen Schlaf;

Und ob auch keine ThyrsuSschattcnBachus dir um die Gestade pflanzte,

Doch bist du werth mir! Andere Schönheit nochVergeudt, aus reicher Urne, Natur auf dich;

' Noch vieler Erdenkiuder Seegen

Zahlet die Mühe des kargen Fleisses.

In deinen Thälern blöcket das Wollenvieh;

Auf deinen Tristen wiehert der schlanke Gant;

Der Mann der Hcerde brüllt Entzücken,

Wenn er auf Wiese» um Kühe buhlet.

Aus vollen Eutern presset dir süsse MilchDer fromme Landmann, reicht die gesunde KostDen keuschen Pfändern seiner Liebe,

Lebet zufrieden von Einem Acker.

Im Taunenforste ziehet dir Gemsen aufDer Freyberg; öfter hetzet die Jagd in ihmDas scheue Wrldpret, das der WaidmannLeckeren Tafeln zur Speise schenket.

In deiner Glarus sitzen im richtendenPallast Cmiriteir; führe» den achten Stab

L) Der Rautibach fließt bey Nabels vorbey und stürzt sich nicht weitdavon in die Linth. S. Geßners Idylle: Das hölzerne Bein.