Band 
Sechster Jahrgang.
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ward er durch vier Anwälde von Schweig — weiche dieKönige des Festes waren — Vogt Josten an der Spitze,mit grosser Freundschaft und Dank bcwillkommt. Auchstuhnd ein päpstlicher Emissär, der Kilchher Ansclm vonUri schon mit Briefen von Rom da, weiche eigentlich andie Stände selber gerichtet waren, aber itzt nichts destominder von jede» Orts Anführer, wenigstens von demZurcherfchen geöffnet wurden, und das Kreutz gegenFrankreich predigen mußten r). Diesen Kniff von Romwußte der obengenannte Anron dcl Burgo schon zweyMonathe vorher, und schrieb davon an die Statthallerinin den ksticdel landen, Margarccha von «Oestreich 2).

-Dann wurde Proviant ausgetheilt, und alle An.

statt gemacht, sofort weiter auf Feindes Land vorzurücken.— Aber Eine Bangigkeit war diesem Kriegsvolk nicht zuverargen, dem die täglich bevorstehnde Winkersperrungdes Sr. Gorrhards nicht nur die Rückkehr in die süsseHeimath unbezwinglich Verschlüssen, sondern auch mittler-weile alle und jede Gemeinschaft mit derselben unmöglichmachen konnte. Darum schrieben z. B. die zürcherschmHauptleuthe in aller Eile nach Haus, ihnen zu vergön.nen, ihren Söldnern die unentbehrlichste Vaarschast ausder mitgenommenen Kriegskasse vorzustrecken, und dieRückbezahlung von den ihrigen zu sodern; und wünschtensich übrigens — mit einer scherzhaften Laune, die in ihrerLage ihnen grosse Ehre macht — nur die Kunst eines geist-lichen Hexenmeisters der damaligen, oder wohl eher nochfrühern Zeit — des Pfaffen von Lunrweil — um ih-ren Herren hoch durch alles Schneegestöber über der Teu-fclsbrücke hin, alle Stunden die neuesten Berichte zufer-ligen zu können!

1) Ebcndasi und Guicciardmi.

2) 18 Okt. LeUres <le L.ouis Xll. 1 . IH. x. 8i.