Band 
Sechster Jahrgang.
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L;8

den Willen aller, oder doch der mehrern übrigen, solcheweit auSsehnde Fehden, wie schon öfters, und besondersdießmal geschehen sey, beginne; und kurz, daß derlei»ungeschickte Händel vermieden, und der gemeine Ruhe,stand erhalten ,) werde. Bey dem bald darauffolgendenTag zu Zürch 2) hieß es bann freylich — wie es heißt,wenn man grossen Uebeln mit grosser Anstrengung steuernsollte: Daß man guter Satzungen genug hätte, wennman sie nur beobachten würde; ließ dann zu dessen Be-weis die schönen Kriegsordonanzen von r;?«. und 9;. ;)ablesen; erkannte, daß man könfrig die Vcrkommniß vonGrau; wieder zugleich mit den eigentlichen Bünden be.schwören sollte — und gieng nach Haufe.

II.

Nestors Seufzer.

Ä)as fangt mau doch nicht alles an,

Dre liebe Jugend aufzuklären!

Man könnte dessen wohl entbehren!

Mein Ahnherr war ein dummer Man»,

Mein Großherr war eiu dummer Mann»

Mein Vater war ein dummer Mann,

Und ich bin auch ein dummer Mann;

Doch lebten wir in allen Ehren.

WaS hüls es wenn wie klüger wären?

Mir steht die Neuerung nicht an.

Mein Sohn sey auch ein dummer Mau»!

Ioh. Rud. w; ß

r) »Unser Wesen enthalten».

-) -8- Jenaer.

3) Die Pfaffen- und Gempacher-Briefe.