Band 
Sechster Jahrgang.
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Andre Arbeiten stnd noch von ihm in Handschrift 157).Er war ein nicht nur seines HaupfacheS sehr kundiger,sondern eben auch in der Geschichte, geist' und weltlichenRechten, und selbst in der griechischen Sprache nicht un.belehrter Mann.

Gerald Ldlibach

hat dem Staat lange in schweren Zeiten gedient, und denNachkommen eine wichtige Geschichtebeschretbung hinter-lassen, welche vom I. 14)6. bis auf i;c>o. reicht, undmit viel natürlicher Geschicklichkeit und Wahrheitsliebeverfaßt ist. Er starb i. I. i;;o. in hohem Alter i;8).Damals scheint eine ordentliche Lust zu der vaterländi-schen Geschichte obgewaltet zu haben. Denn i. I. 1486.ward vor Rath erkannt 159): Daß Herr Bürgermeisterwaldmann, Herr (Heinrich) Eschcr, und Herr (<L-n-rad) Schrvend, alle drey der Räthen und Ritter, ord-nen sollen, eine Chronick zu machen. WaS erfolgt sey,weiß ich nicht. Vielleicht ist die Arbeit durch Wald-manns Schicksal gehindert worden; vielleicht ist es eineder Chronicken aus diesem Zeitalter, die auf der Bürger-

bibliotheck stehen 160).

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Aus verschiedenen Quellen, und zumal aus zweyenSchriften von Hornnger >6») könnte noch der eine undandre Name hiehergesetzt werde»; aber sie stnd zu unbe,deutend; wir gemessen ihrer nicht mehr, und wer will,

157) Don ihm kann man vorzüglich nachlesen: vikort.

Ue Vita, itinenbiis L lerixtio kr. kel. k-Ädri. Lüttmx. 174».und im Dkelaur. Her. 8uev. 1 . IV. p. 177.i;8 S. von ihm Heloct. Bibl. V. St. S. roz.i;y) Man. K. a. x. r 7 -

160) Die bisher vermeint Brennwaldischc und Silbereisssshe ge-hören besonders hieher. Letzter ist nur die Abschrift der erstem,iti) 8ello1» L Llhliotveo. Digur»